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Südtirol verwendet flächendeckend das Unkrautvernichtungsmittel Roundup

10.06.11 | | Kategorie | Artikel | Berichte | Südtirol | RSS | Drucken Drucken

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Südtirol verwendet flächendeckend das Unkrautvernichtungsmittel Roundup

Einsatzgebiet: Obstbau, Böschungen, Feldwege

Was früher im Vietnamkrieg als Entlaubungsmittel eingesetzt wurde wird heute in geringeren Dosen als Unkrautvernichtungsmittel in der Landwirtschaft eingesetzt.

Heute noch erschüttern uns die Meldungen über Nervenschäden der betroffenen Bevölkerung in Vietnam, und doch sind diese Mittel bei uns die Unkrautmittel nummer Eins. Es ist eben soo praktisch anzuwenden, aber mit Folgen, die nicht absehbar sind und scheinbar den meisten nicht bekannt sind!

Industrieregulierungsbehörden sollen seit Jahren gewusst haben, dass Roundup, das weltweit meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel des Saatgutproduzenten Monsanto, zu Geburtsfehlern führen kann. Das zeigt ein nun veröffentlichter Bericht mit dem Titel „Roundup und Geburtsfehler. Wurde die Öffentlichkeit im Ungewissen gelassen?“.

Mehrere Studien belegten schon davor die gefährlichen Auswirkungen von Glyphosat auf Mensch und Umwelt. Erst 2010 etwa wurde von Wissenschaftlern nachgewiesen, dass das Mittel selbst in extrem geringen Dosen Missbildungen bei Fröschen und Hühnerembryos auslösen kann. Die EU-Kommission jedoch ignorierte diese Ergebnisse und bezog sich auf einen Bericht aus Deutschland, heißt es in der jetzigen Untersuchung.

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